Posts by Seth Peche

    Ich alter Mann habe das mit dem Marktsystem ein wenig aus der Erinnerung verloren ;-)

    Sind die 4 Eurodollar Minimum hardcoded oder könnte man nicht diese Untergrenze in der Gruppe anheben?


    Ansonsten Kompliment an Dane Jordan , sehr guter Eröffnungsbeitrag! Tolle Recherche und Darstellung.

    Paulina Pomme


    Morgengrauen.
    Es dauerte einige Sekunden, bis Seth wusste wo er war.


    Havenborn.


    Die kleine Inselrepublik hatte sich vor einigen Jahren der Bundesrepublik Deutschland angeschlossen und wurde seither als inoffizielles 17. Bundesland geführt. Nach all den Jahren in der Fremde empfand Seth es als sehr angenehm, „irgendwie in Deutschland“ zu sein. Das Klima in Havenborn war allerdings deutlich milder als in der Heimat.


    Langsam kehrte auch seine Orientierung wieder zurück.


    Er lag in seinem Bett im der kleinen Pension der Witwe Pomme. Eine eigene Wohnung oder gar ein Haus würde er sich – wenn überhaupt jemals – noch sehr lange nicht leisten können.

    Eigentlich war ihm das Inserat der Witwe nur wegen ihres Nachnamens ins Auge gesprungen, als er einmal wieder die „Bad Ohrendorf Postille“ nach Jobangeboten durchsuchte und die aktuellen Rohstoffpreise in sein Tablet übertrug.

    Pomme und Pêche, Apfel und Pfirsich. Das passte doch, hatte er bei sich gedacht.


    Die Witwe Pomme – er durfte sie inzwischen Paulina nennen – bewohnte eine große Villa am Rande von Bad Ohrendorf. Ihr Mann war Gründer, Erbauer und Eigentümer der Ölverarbeitung gewesen. Da er seine Erträge immer geschickt investierte, hinterließ er Paulina bei seinem viel zu frühen Tod neben dem großen Haus ein recht anschauliches Vermögen.


    Um nicht alleine in dem großen Haus zu sein, hatte Paulina sich entschlossen, einige Zimmer zu vermieten. Dabei war sie verständlicherweise sehr wählerisch bei der Auswahl ihrer Gäste, und so war Seth neben ihr selbst und den Angestellten zur Zeit der einzige Bewohner des Hauses.


    Dabei war sie sogar einige Jahre jünger als Seth, der zwar viel herumgekommen, auf seinen Reisen aber nicht gerade zu Reichtümern gekommen war. Immerhin lagerten in einem Bankschließfach in Deutschland einige Goldbarren. Seine Rente würde ihn also nicht ernähren müssen.


    Ein Blick auf die Uhr sagte ihm, dass noch ein bisschen Zeit bis zum Frühstück war.

    Wie jeden Morgen würde dann Tina, das Hausmädchen, an der Tür klopfen und mit ihrem niedlichen, französischen Akzent rufen „Monseur Peche, sind Sie schon wach? Madame würde sisch freuen mit Ihnen zu frühstücken.“. Und wie oft würde Seth antworten „Nein Tina ich schlafe noch, kommen Sie doch rein und wecken Sie mich.“, woraufhin Tina kichernd und mit sicherlich hochrotem Kopf nach unten laufen würde.

    Seth mochte das Mädchen. Trotz ihrer 26 Jahre hatte sie sich ihr kindliches Gemüt bewahrt und war immer gut gelaunt. Ein wirkliches Sonnenscheinchen eben.


    Als Tina an seiner Tür klopfte, hatte Seth geduscht, die aktuellen Nachrichten auf seinem Tablet geprüft, Rohstoffpreise verglichen und sich einen Plan für den Tag gemacht. Nach ihrem morgendlichen, kleinen Weckritual begab Seth sich zum Frühstück.

    Wie immer wartete Paulina schon auf ihn, piccobello gekleidet und zurechtgemacht. Eine echte Dame eben.

    „Guten Morgen, Seth“ begrüßte sie ihn, „hast Du gut geschlafen?“. Mit einem Schmunzeln erwiderte er „Wie sollte es anders sein, Paulina.“. In einem Haus wie diesem konnte man nur gut schlafen, das wusste sie selbst nur zu gut.


    Beim Frühstück informierte sie ihn über den aktuellen Klatsch aus Bad Ohrendorf und die neuesten Informationen der Verwaltung. Paulina war immer hervorragend informiert, wie auch immer sie das anstellte.

    Heute war sie etwas verärgert. Durch den Zustrom neuer Bewohner in den letzten Monaten änderte sich sehr viel auf Havenborn. Neuerdings, so ereiferte sie sich, solle der RAC sogar Rechnungen ausstellen! Wo man denn da wohl hinkäme, wenn das so weiterginge. Es sei eben alles nicht mehr so wie früher, als alle Leistungen der Verwaltung für die Einwohner kostenlos waren.


    Hierzu konnte Seth auch eine kleine Anekdote beitragen. Er selbst war ja ein fürchterlich schlechter Autofahrer und konnte daher – gezwungenermaßen - recht viel selbst reparieren. Hin und wieder war es jedoch unerlässlich, den RAC zu rufen oder aufzusuchen. Gestern erst war er daher mit seinem Baustellenfahrzeug zum RAC gefahren, da eine Inspektion fällig war. Nachdem der Mitarbeiter des RAC sämtliche Arbeiten gewohnt flink und gewissenhaft durchgeführt hatte, konnte er aber keine Rechnung ausstellen. Einen „Offrader“ konnte er in seinem Rechnungssystem nicht finden, und so hatte Seth noch eine letzte kostenlose RAC Leistung erhalten.


    „Keine Sorge, ich bin bestimmt bald wieder da“ verabschiedete Seth sich von dem freundlichen Mechaniker und fragte sich wieder einmal, wann er denn die goldene Ehrennadel des RAC für die 500. Panne erhalten würde.

    Wahrscheinlich würde aber einer seiner Freunde ihm zuvorkommen. Ben, Tommy und Manfred waren gewiss auch keine „Helden der Landstraße“. In ihrer kleinen Gruppe hatte sich inzwischen Hans als „Gruppen-RAC“ etabliert, der seinen GMC Van immer mit Ersatzteilen vollgestopft hatte.


    Paulina hörte immer gerne die Geschichten der „Group of Randoms“ an, die sie immer sehr erheiterten. Sei es, dass Manfred wieder einmal von einem Baum gerammt wurde, der unversehens auf die Straße gesprungen war, sei es, dass Ben auf einer Brücke stecken blieb und einen Großeinsatz der Rettungskräfte auslöste.


    Besonders genoss sie es aber, dass sie oft die Geschichten erzählt bekam, bevor sie in der Zeitung standen. So konnte sie beim Nachmittagstee vor ihren Freundinnen brillieren und immer wieder erstaunte Blicke ernten. Besonders dann, wenn Seth ihr die eine oder andere Fotografie zugesteckt hatte.


    Seth überlegte, ob es denn wirklich so vorteilhaft war, dass die Gruppe regelmäßig in der Zeitung erwähnt wurde. Ein eher zweifelhafter Ruhm, wie er sich eingestehen musste.

    In der Gruppe waren die Tage aber immer kurzweilig und unterhaltsam, und nebenbei fiel auch noch der eine oder andere Dollar ab.


    Nach einem derart vergnügten und nahrhaften Frühstück in angenehmer Gesellschaft konnte der Tag ja nur gut werden. Gut gelaunt machte Seth sich zu Fuß auf den Weg zum Parkhaus, wo er seine Fahrzeuge untergestellt hatte. Paulina hatte ihm zwar angeboten, an der Villa zu parken, jedoch empfand er seine Gefährte als irgendwie unpassend für die Umgebung. Außerdem konnte er so noch auf eine Plauderei oder einen kleinen Einkauf am Marktplatz vorbeischauen.


    Noch ahnte er nicht, dass sich seine Laune jäh verschlechtern sollte... :evil:

    Als Seth nach Havenborn einreiste, musste er ganz von vorn anfangen - wieder einmal.

    „Naja, es ist ja nicht das erste Mal, aber vielleicht wird es der letzte Neuanfang sein.“ dachte er bei sich. Er war schließlich auch nicht mehr der Jüngste.
    Aber das war eben das Los als Weltenbummler.


    Seth Peche. Er war das jüngste von sieben Kindern. Seine Eltern nannten im Elsass an der deutsch-französischen Grenze eine kleine Pfirsichplantage ihr Eigen. Daher wollte seine Mutter ihn „Pfirsich Nummer Sieben“ nennen, also „Pêche Sept“. Nur durch die Intervention des Standesbeamten, der für die Namenseintragungen zuständig war, wurde aus dem „Sept“ am Ende „Seth“. Auch nicht wirklich toll, aber immer noch besser als „Sieben“ zu heissen.


    Von seinem ersten Verdienst auf der Apfelplantage (das war ja fast wie zuhause) kaufte er sich einen kleinen Peugeot und schaute sich ausführlich in seiner neuen Heimat um. Viel Schönes gab es da zu sehen, aber auch viel anstehende Arbeit für die Verwaltung wurde offensichtlich. Allenthalben sah man aber Inselbedienstete an der Arbeit, und die Fortschritte waren wirklich erstaunlich.


    Seth schlug sich mit kleinen Auftragsarbeiten durch, deren Ertrag meist für Sprit und Reparaturen des kleinen Peugeot ausgegeben wurden. Kurierdienste, kleinere Transportaufgaben und mehr und mehr handwerkliche Tätigkeiten füllten seine Tage, und manchmal auch die Nächte.


    Doch nach kurzer Zeit entdeckte Seth auch die unschönen Seiten der neuen Welt.

    Konvois von LKWs, vollgestopft mit Drogen und bewacht von schwerbewaffneten Söldnern, konnte er ausmachen.

    Auf all den Inseln, und in all den Ländern, die er in seinem Leben schon besucht hatte, waren immer wieder Menschen der Illusion vom schnellen Geld erlegen.

    Doch Seth wusste: wer einmal in die Illegalität abgerutscht war, kam meist nie wieder aus dem Milieu heraus. Wie in einem Loch voller Treibsand, führte alles Strampeln nur dazu, dass man immer weiter versank, bis man dann ganz verschlungen wurde.


    Er hatte für sich schon vor langer Zeit beschlossen, seinen Lebensunterhalt nur mit legalen Mitteln zu finanzieren. Vielleicht auch deswegen führ er auch nach einigen Wochen noch immer in einem kleinen Kangoo herum, während andere schon riesige LKWs und mehrere Sportwagen in der Garage stehen hatten. Man möchte natürlich niemandem etwas unterstellen…


    Als er dann endlich so weit war, sich für einen ganzen Monatslohn einen großen Rucksack kaufen zu können, fasste er den Beschluss sich mit der Schneiderei zu beschäftigen. Wenn ein Rucksack soviel kostete wie ein Auto, dann sollte damit doch legal etwas zu verdienen sein.

    Seth erlernte das Schneiderhandwerk. Sein Lehrmeister entließ ihn mit den Worten „Mit einer Nähmaschine, Stoff und Leder kannst Du nun mithelfen, unsere Inselbewohner besser auszustatten.“ So marschierte Seth frohen Mutes und voller bester Vorsätze in den nächsten Supermarkt.


    „Eine … WAS bitte?“ ... Der Blick des Filialleiters hätte nicht verständnisloser sein können. Als ob Seth sich nach einer fliegenden Untertasse informiert hätte. „So etwas führen wir nicht!“ fügte er kurz angebunden hinzu und wandte sich dem nächsten Kunden zu, der ihm mit einer Flasche Wasser und einem Päckchen Bandagen eine einfacher lösbare Aufgabe stellte.


    Nach einigen Tagen und unzähligen vergleichbaren Szenen las Seth in der „Bad Ohrendorf Postille“ einen Leserbrief, in dem sich ein Mitbürger darüber beschwerte, dass der Schmied ihn beim Bau einer Nähmaschine über den Leisten gezogen habe. Endlich wurde es ihm klar: man konnte wirklich keine Nähmaschine kaufen, man musste sie sich beim Schmied bauen lassen!

    Das Sammeln der Materialien erwies sich als deutlich schwieriger als erwartet. Der Schmied verlangte nur verarbeitetes Material, darunter auch Plastik und Stahl. Keine leichte Aufgabe.

    Als Seth dann endlich seine Nähmaschine in den Kofferraum seines Fahrzeuges laden konnte, war er voller Tatendrang.


    Leider vergaß Seth, müde vom Beschaffen der Rohstoffe, seinen Wagen in der Garage zu verschließen. Als er am nächsten Morgen seine Schneidertätigkeit beginnen wollte, war die Nähmaschine verschwunden!


    Seine zweite Nähmaschine behütete er daher besser und trug sie in seinem Rucksack (eben jener, der teurer war als sein treuer Kangoo) bei sich. Als er jedoch eines morgens aufwachte, musste er mit Entsetzen feststellen, dass er offenbar ausgeraubt worden war. Nur seine Unterwäsche hatten die Diebe ihm gelassen.


    Damit war für eine ganze Weile nicht mehr an eine neue Nähmaschine zu denken, musste er doch erst einmal wieder enorme Geldsummen für Kleidung und Werkzeug ausgeben.

    Nachdem Nachrichten über die ersten Überfälle auf der Insel die Runde machten, investierte Seth auch noch einen erheblichen Betrag in eine Waffe, und natürlich in die erforderliche Lizenz dafür.

    Glücklicherweise wurde seine Sach- und Rechtskundeprüfung anerkannt, so dass er nur die Lizenz benötigte.


    Erst danach ließ er sich beim Schmied, mit dem er inzwischen schon „per Du“ war, seine Nähmaschine Nummer Drei fertigen. Dies allerdings nur, um festzustellen, dass auch die erforderlichen Rohstoffe für die Schneiderei nirgends zu kaufen waren.

    Wie aber sagt ein altes, havenbornisches Sprichwort? „Erst wenn Du selbst Dein Leder gerbst, und erst wenn Du selbst Deine Wolle spinnst, erst dann bist Du ein guter Schneider!“.


    Die Jagdausbildung war langwierig und teuer. Seth lernte viel über waidmännisches Erlegen von Wild, über die Verwertung und natürlich auch über die rechtlichen Regelungen. Bislang hatte er Waffen ja nur zu *räusper* anderen Zwecken eingesetzt.

    Doch mit dem Jagdausbilder war es wie mit dem Schneidermeister. „Gehe hin und trage mit Deinem neuen Wissen und Deinen neuen Fähigkeiten zum Wohlstand der Insel bei“, verabschiedete er ihn. Doch eine Jagdwaffe konnte er nicht anbieten. „Geh zum Händler im Militärlager“ erhielt Seth als Antwort auf seine diesbezügliche Frage.


    Der Militärausstatter zeigte Seth eine Auswahl an weiteren Kurzwaffen, mehr jedoch hatte er nicht in seinem Lager. „Für ein Schaf oder eine Ziege kannst Du auch eine 9mm nehmen, das reicht allemal.“ war sein geschäftstüchtiger Kommentar.

    Seth wollte jedoch lieber mit seinem Jagdausbilder Rücksprache halten. Als er diesen fragte, ob man mit einer 9mm auf Jagd gehen könnte, wurde der Ausbilder zunächst bleich, dann puterrot. Seth machte sich lieber aus dem Staub, aber er könnte noch auf der Hauptstraße den Jagdausbilder toben und fluchen hören. Er sollte sich dort besser eine Weile nicht mehr blicken lassen.


    Etwas frustriert wandte Seth sich wieder dem Rohstoffabbau zu. Inzwischen hatte er seine ganzen Ersparnisse in seinen Plan, Schneider zu werden, investiert.
    Immerhin wollte er weiterhin aufmerksam die Zeitungen studieren und mit Mitbewohnern sprechen. Er gab die Hoffnung nicht auf, irgendwann einmal Schneider zu werden!


    So ist es also noch immer nicht möglich, Rucksäcke der Marke „Seth Sheepskin“ auf Havenborn zu erhalten. Vom Kauf der Plagiate mit einer Wolfstatze als Logo sei aber dennoch an dieser Stelle dringend abzuraten. :evil:

    Was ich gut fände, was aber wahrscheinlich nicht in diesem Zusammenhang machbar ist:

    ein Wohnmobil, aber eher im Sinne eines Mobilheims, das man auch über den Restart verankern kann und das als mobile Behausung dienen kann.


    Vielleicht noch erschwingliche Offroad Fahrzeuge wie ein Panda 4x4 oder etwas Ähnliches.

    Einen VW Bus habe ich auch noch nicht gesehen, das wäre natürlich obergenial. So einen alten T1 und einen neuen T5 oder was da aktuell ist...


    Roleplay-technisch könnte ich mir vorstellen:

    • einen LKW mit Riesen-Kofferaum, in dem Einwohner gegen Entgeld Ihre Güter einlagern können.
      Entweder nur bis zum Restart oder auch darüber hinaus.
      Der könnte eventuell auch als An- und Verkauf dienen. Konkurrent zum General Store.
    • Ein gepanzerter Transporter, in dem Sicherheitsdienste Waren und Kunden transportieren können.
    • Speziell für Manfred Bierschenk und mich ein Vollgummi Fahrzeug :-)
    • Für böse Jungs eine gepanzerte Limousine. Sehr teuer, sehr schwer, kein Kofferraum, schlechte Beschleunigung aber gute Höchstgeschwindigkeit.

    Naja, es ist zwar ein bisschen lästig aber nun auch kein Riesendrama.


    Für mich persönlich ist es absolut ok, wenn man das nun so lässt und lieber die Energie in die 6.0 steckt anstatt hier noch eine Übergangslösung zu schaffen.


    Danke für die Info auf jeden Fall.


    Es ist ein schwieriges Thema, allerdings ist die Einsatzleitung bei solchen Einsätzen immer extrem nervenaufreibend.

    Das glaube ich gerne, vielen Dank für die ausführliche Darstellung.


    Ich wollte auch nicht vom eigentlichen Thema abschweifen, denn die Ausgangsfrage leuchtet mir absolut ein. Wie ich die Admins einschätze, werden sie sich sicherlich eine gute Lösung einfallen lassen.

    Herzlichen Dank dafür.


    Ich habe auch gesehen, dass es ja nur einen Beitrag im gleichen Forum gibt.
    Da der Beitrag aber angepinnt ist, erscheint er ja in allen Foren, und dann geht der Zusammenhang gerne wieder verloren :-)


    Finde ich toll, wie schnell hier auf Anregungen reagiert wird!


    Viele Grüße,
    Seth

    Ich finde das Thema ziemlich interessant, und dachte auch zuerst dass eine Polizeikasse sinnvoll und erforrderlich wäre, vielleicht auch mit begrenztem Budget pro Matrix.
    Dann aber dachte ich mir, am Ende rennen dann am Beginn eines Zyklus alle los und versuchen jemanden zu entführen, solange noch Geld da ist. Auch nicht so toll...


    Wäre es nicht evtl. sinnvoller, generell Geldforderungen bei Geiselnahmen zu unterbinden?


    Wenn es aber keine Geldforderungen gibt, dann könnte ein Geiselnehmer ja eigentlich nur verlangen was die Asservatenkammer gerade hergibt. Damit würden sich Geiselnahmen darauf reduzieren, jemanden aus dem Gefängnis frei zu pressen oder beschlagnahmte Ware wieder zurück zu erhalten.


    Dann könnte auch Geld fliessen wenn der Geiselnehmer z.B. sagt "verkauft mein beschlagnahmtes Heroin und bringt mir den Verkaufserlös". Das wiederum kann die Polizei ja eigentlich nicht machen, also brauchen sie einen Mittelsmann und schon haben wir wieder ein schönes RP...

    Ich möchte anregen, dass in einer Ankündigung wie dieser entweder ein Link zu einem Artikel mit weiteren Informationen oder gleich direkt eine vollständige Information enthalten ist.


    Für mich als Neubürger, aber scheinbar auch für die Herren Henschke und Kuschinski, liefert dieser Beitrag keinerlei relevante Information.


    Ich kann mich also auf die Suche nach "Testphase" und "Medic" machen, oder das Thema einfach ignorieren. Da es aber scheinbar so wichtig zu sein scheint, dass es angepinnt wurde, muss man sich wohl damit beschäftigen.
    Die Suche liefert dann aber leider nur Beiträge im RAC Forum.


    Daher nochmals meine Bitte: Wenn Ihr Beiträge schreibt und sogar anpinnt, dann packt doch die relevanten Informationen direkt mit dazu.


    Danke und viele Grüße,
    Seth

    Besteht eigentlich die Möglichkeit, farmbare Produkte auch benutzbar zu machen?


    Ich meine, es ist irgendwie nicht RP gemäß, wenn man auf dem Kartoffelfeld mit einem Rucksack voller Kartoffeln verhungert oder Vergleichbares.


    Ausserdem ist mir gerade folgendes in den Sinn gekommen:
    Ein Bekannter von mir ist sehr RP lastig und spielt beispielsweise einen Charakter, der einen eremitischen, psychopathischen Jäger darstellt. Der möchte sich natürlich selbst versorgen, also jagen und im Wald leben. Ab und zu kommt er dann in die Stadt um Sachen zu tauschen oder sich medizinisch behandeln zu lassen.


    Um einen solchen Char zu spielen wäre es natürlich notwendig, dass er jagen und das gegrillte Fleisch dann auch essen kann.


    Vielleicht passt so ein Char aber auch gar nicht auf Alt-/ Neu-Abramia. :)

    Ich würde mich prinzipiell dem Wunsch von Hanz Brown anschließen, aber vielleicht eine weitere Option anregen, die hier im Thread auch schon einmal genannt wurde: Schließfächer.


    Es geht hier nicht nur um die oben genannten Beispiele. Auch bei Einladungen zu Events heisst es ja oft "wir übernehmen keinen Ersatz für verlorene Ausrüstung, bitte lagert Eure Wertsachen daher ein." - zuletzt gelesen beim Pentathlon Event. Nur... wo einlagern?


    Man könnte beispielsweise Miet-Schließfächer anbieten, die man dann auch recht gut koorfdinieren kann:

    • Preis sollte nicht zu günstig sein, aber logischerweise auf jeden Fall für Neubürger erschwinglich
    • Begrenzter Platz, vielleicht etwas mehr als ein großer Rucksack
    • Maximal ein Schließfach pro Bürger
    • Evtl. auch eine Level Beschränkung, so dass jemand der bereits ein Haus haben könnte die Schließfächer nicht mehr nutzen kann
      (vielleicht kann man auch checken ob jemand ein Haus hat und dann den Zugang sperren? Zumindest Einlagerung, rausnehmen kann man dann noch eine Weile)
    • Zugriff durch die Polizei nach richterlichem Beschluss
    • Vielleicht kann man auch die Einlagerung illegaler Waren verhindern, aber das wäre dann doch wieder eine zu starke Reglementierung

    Den Zwang zum Haus empfinde ich auch viel zu krass.
    Klar, man möchte damit die Leute zum Teamwork bewegen. In der Praxis sieht das so aus, dass die hohen Levels sich dann gegenseitig unterstützen und mal schnell nochj ein drittes oder viertes Haus hinstellen während die Neulinge sich tagelang stumpf abrackern um wenigstens einmal irgend etwas lagern zu können.


    Mit freundlichen Grüßen,
    Seth Peche, RelativNeuBürgeraufAbramia

    Es sind hier etliche sehr gute, interessante und informative Antworten geschrieben worden, und dafür möchte ich allen Beitragenden herzlich danken.


    Dies hier ist die Rubrik "Kritik" (nur mal so nebenbei: eine Rubrik "Lob" habe ich gar nicht gefunden :) ) und ich habe Kritik geübt.
    Diese ist bei Euch anders angekommen, als ich sie eigentlich vermitteln wollte. Aber ich habe gelernt "die Verantwortung dafür, wie eine Botschaft beim Empfänger ankommt, trägt immer der Sender". Also habe ich eine ziemlich provokante Kritik von mir gegeben ohne die Empfänger zu kennen und habe nun zu Recht dafür ebenfalls Kritik eingesteckt. Das ist vollkommen ok, denn wie sagte ein früherer Chef von mir immer? "Feedback muss drücken im Gesicht"...


    Ich habe sehr viel hier im Forum gelesen, und doch war es mir nicht bewusst, dass wir in einer derartigen Testphase sind. Sicher, da stand zu lesen "wir bauen dies und jenes schon ein" und Ähnliches. Wäre mir das bewusst gewesen, dann hätte ich auch entsprechend gelassener bis gar nicht reagert.


    An dieser Stelle möchte ich auch ausdrücklich betonen, dass ich sehr große Achtung vor der Leistung des gesamten Teams habe.
    In meinem Leben habe ich wahrscheinlich schon mehr Code-Zeilen geschrieben als die meisten der Teilnehmer hier es jemals werden. Ich habe mir Nächte um die Ohren geschlagen und Semester verstreichen lassen, weil ein Projekt fertig werden musste.
    Insofern glaube ich sehr gut zu verstehen, wovon @Greeny spricht. Und auch wenn @Memphis schreibt, dass es eben auf den Life Servern zu dieser Zeit getestet werden muss, ist das für mich absolut nachvollziehbar.


    Ich habe daher zwei Anregungen, die hoffentlich als konstruktiv aufgefasst werden, um dem Ganzen dann doch noch eine positive Richtung zu geben:

    • Benennt doch diesen Bereich bitte um in "Lob & Kritik"
    • Wenn so etwas wie gestern auftritt, nehmt Euch doch bitte den Moment für eine Zeile in der Shoutbox.
      Ich nehme an Ihr wart gestern da sicherlich hyperaktiv. Falls keiner on ist, geht das natürlichg nicht.

    Viele Grüße
    Seth


    PS: Nachdem ich heute wieder viel zu viele Stunden auf der Insel war bin ich auch wieder total entschleunigt und entfrustet :D


    PPS: Ich habe es mal wieder mit Goethe gehalten: "Bitte entschuldigen Sie den langen Brief, ich hatte keine Zeit für einen kürzeren."

    Neeeiiinnnnnn Jeffrey, ich glaube das geht auch ARMA-seitig gar nicht.
    Der Server 2 fehlt einfach.... oder vielleicht auch irgendwann der Server 3...


    Ich meine, ich kann doch nicht sagen "wir haben 14.000 Spieler" und dann am Wochenende 100 Slots anbieten, das passt doch einfach nicht. Oder?


    Ich hatte mich halt nur auf einen gemütlichen Abend gefreut und der endete dann so extrem aprupt...

    Einen Dienst gibt es immer, wenn jemand etwas anbietet, das hat nichts mit kostenfrei oder kostenpflichtig zu tun.


    ... und das ist nicht einmal nur meine personliche Meinung


    Aber mal im Ernst.


    Ja, es ist kostenlos. Das ich spende ist mein Privatvergnügen und hat hier auch wirklich nichts zu suchen, Entschuldigung dafpü.
    Ja, es gibt nur begrenzten Platz, mehr als 100 Slots sind eben nicht möglich.


    Ich bin lange genut in der Software Entwicklung unterwegs um das alles zu wissen.


    Und dennoch bleibe ich bei meiner Auisgangsfrage... ist es nicht an den Anforderungen vorbei geplant, wenn ich am Freitagabend nur 100 Slots anbiete?