Leserbrief zu Justiz, Politik und Tageblatt

  • Leserbrief


    Sehr geehrter Herr Limberg.


    Mit sehr grossem Bedauern nahm ich Ihre Meldung über eine eventuelle Schliessung der Justizabteilung auf.


    Mit noch viel grösserem Unverständnis reagiere ich allerdings auf diese....desaströse Informationspolitik!


    Ganz lapidar werden dem interessierten Bürger, und das auch erst auf Nachfrage, bedeutende Informationen nur bröckchenweise mitgeteilt.


    Quasi erst auf Seite sechs Ihres Blattes, sogar noch hinter den SM-Kontaktanzeigen von Hemschke und Wolf, erfährt man in einem kleinen Nebensatz, dass der gefährlichste Störfaktor des inneren Friedens, den tapfere und mutige Mitbürger bekämpften, endlich und endgültig des Amtes enthoben und des Landes verwiesen wurde!
    (Gerüchten zufolge soll er als hoher Beamter im Polizeiwesen auf einer grösseren Insel im Südpazifik weiterhin sein Unwesen treiben.)


    Die, die nahezu von Anfang an diese zweifelhaften Machenschaften durchschaut haben, wurden unter zweifelhaftesten Gründen von diesem, 'so hochgelobten und fähigen Weltenretter' entlassen und versucht, zum Schweigen zu bringen.


    Monatelang werden hitzigste Debatten zwischen dem von einem Bundesdiktator gespaltenen Volke Abramias geführt. Tagtäglich wurden neue Erkenntnisse gegen die alleinige Herrschaft eines Provinzjuristen mit Grössenwahn angeführt. Wider aller Vernunft hielt die Regierung an dem Unruhestifter fest.


    Nun ist der Weg frei für diejenigen, die sich schon lange loyal engagiert haben und motiviert waren ihre Kenntnisse und Erfahrungen für das Wohl der Bürger und zum Schutze des Staates einzubringen und da wird im stillen Kämmerlein mal einfach diskutiert, die Justiz zu kappen, bevor sie überhaupt richtig tätig werden konnte??


    Ist es die Angst, dem Volke kleinlaut eingestehen zu müssen, dass die Protestler im Recht waren?
    Ist es der Druck einer nicht weiter namentlich genannten, blau uniformierter Fraktion, die einen Ausbau verhindern möchte?
    Ist es das Ergebnis einer fragwürdigen Politik, der dringend frisches Blut gut täte?



    Bitte, bitte, mit Sahne und einer kandierten Kirsche oben drauf, klären Sie, lieber Herr Limberg, Ihre interessierte Leserschaft und all die desinformierten Menschen auf der Insel, wie bisher immer, rückstandslos auf!


    Ihr Doc Beak


    PS. Liebe Leser, entschuldigt den langen Text aber das musste an die Luft.

  • Die Wirtschaftskanzlei gibt folgende Stellungnahme zur Entlassung des ehemaligen so genannten Richters ab:


    Die Wirtschaftskanzlei Dr. Eisengrind und Partner begrüßt die Entscheidung der Regierung die ehemalige Justizleitung aus dem Amt zu entfernen. Die Beamten, die ausschliesslich hohe Gehälter und Pensionen kassierten, aber im Gegenzug nur höchst selten zur Arbeit erschienen, produzierten in diesen seltenen Momenten juristisch in hohem Maße fragwürdige Entscheidungen, die eine deutliche Nähe zur Rechtsbeugung aufwiesen.


    Damit bewahrheitet sich nun, was die Wirtschaftskanzlei als Mahner der Menschenrechte und der Rechtsstaatlichkeit stetig kritisiert hatte.


    Die Wirtschaftskanzlei Dr. Eisengrind und Partner und die gesamte Eisengrind Group ist bereit jeden in geeigneter Form zu unterstützen, der sich diesem nationalen Kraftakt stellt und Verantwortung für die Gesellschaft übernimmt.


    Wir denken, dass die Justiz jetzt in die Hände jener gehört, die in der Vergangenheit bereits wegen ihres rechtsstaatlichen Verhaltens von der alten Justiz aus dem Amt geworfen wurden. Ganz konkret denken wir da an die Herren Assimov, Beak und nicht zuletzt Röhrich.


    Verbunden ist dies mit dem Wunsch und der Hoffnung, dass die Justiz als Rechtsanwender auf rechtsstaatlicher Grundlage und den Schranken der Menschen - und Bürgerrechte wieder aufersteht.


    i.A. Baer

    Wirtschaftskanzlei Dr. Eisengrind und Partner

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