Bevor es tatsächlich losgeht, hier eine kleine RP-Story zu meiner Person

  • Marten Kowalsky

    Geboren 25.04.1991 im Bundeswehrkrankenhaus Leipzig

    Mutter:
    Annegret Müller-Kowalsky -Berufssoldatin/Stabsärztin (1968)
    Vater:
    Ernst Kowalsky - Ingenieur für Baggertechnik (1967)


    Als eines von 4 Kindern wuchs ich im beschaulichen sächsischem Dorf Bösdorf bei Leipzig auf. Da ich in meiner Kindheit nie viel länger als die Abendstunden bei meinen Eltern zubrachte, kann ich aus dieser jungen Episode meines Lebens nicht viel erzählen.
    Wir Kinder waren mehr bei Oma und Opa, Onkel und Tanten. Ich musste sehr früh lernen Verantwortung zu Übernehmen. Ich holte meine Geschwister aus Schule und Kita ab und brachte sie zur Oma. Während meine Eltern nur auf Ihre Kariere aus waren, begann ich mit 14 Jahren erstmals den Ernst des Lebens zu spüren, als meine Oma plötzlich verstarb. Meine Eltern bezahlten die Beerdigung nur Missmutig und so begann ich schon früh zu arbeiten. Ich wollte helfen und nicht nur auf mein Geld schauen, so wie meine Eltern! Ich begann neben der Schule kleine Jobs auszuüben und half u.a. den älteren Menschen beim Einkaufen. Mein Opa war sehr Stolz und sagte immer: „Mein Sohn, aus dir wird mal ein richtiger Mann mit Würde und Anstand!“ Ich lächelte oft darüber und sagte: „Ja Opa ist Recht“
    So zogen dann einige Jahre ins Land und zwischenzeitlich machte ich mein Abitur am „Goethe Gymnasium Leipzig“ welches ich mit Gut absolvierte.
    Währen dessen lud mein Vater seine Sekretärin zum „Sektfrühstück“ ein und nagelte Sie wohl tatkräftig auf seinen „Geschäftsreisen“. Meine Mutter wurde wieder einmal zum Auslandseinsatz gerufen und so verlor sich dann wohl die Ehe meiner „ach so tollen“ Eltern.
    Ich suchte zwischenzeitlich einen Studienplatz und hatte natürlich noch keinen Plan, was ich denn eigentlich studieren will. -Menschen Helfen → Ja! Unbedingt!

    So entschloss ich mich ein Jahr Praktikum im Universitätsklinikum Jena zu absolvieren und brach dieses noch vor beginn des eigentlichen Medizinstudium ab. Mittlerweile war ich 20 Jahre alt und die Zeit lief weiter. Bei meinen allwöchentlichen Studentenpartys traf ich einen Komilitonen einer anderen Uni und wir unterhielten uns über etwaige Studiengänge, als mir im Suff rausplatzte „ So ich werd jetzt Jurist“ Gesagt, Getan!

    Ich wechselte erneut die Universität und begann Jura zu studieren, scheinbar lag mir das Paragraphenreiten wohl im Blut und ich schloss das erste Staatsexamen sehr gut ab. Danach machte ich erst einmal ein Semester Unterbrechung um mich um meinen mittlerweile kranken Opa zu kümmern. Als dieser dann ebenfalls verstarb wollte ich mein Studium wieder aufnehmen, doch aus einem Semester wurden 3 Jahre... Puh! Was nun? Studienplatz weg, Kohle alle, keine Familie also ab ins Ausland! Ich suchte mir Gelegenheitsjobs und begann von Hier nach da zu reisen... Ich kam per Schiff von Mexiko wieder zurück nach Hamburg und hielt mich dort als Hafenarbeiter über Wasser, doch dies war nicht meine Vorstellung vom Leben... Ich verbrachte meine langen Abende oft im Internetkaffee um die Ecke und fand Kontakt zu einem jungen Mann welcher mich in seine Stadt einlud. Er frohlockte mich und erzählte was denn so alles auf seiner Insel und in seiner Stadt ablaufen würde... Ich packte meine sieben Sachen und ab! Was soll´s dachte ich mir und begann mich auf den etwas schwierigen Weg nach Nordholm zu machen... Nun stehe ich am Bürgerbüro und warte... New Lifes begin!