Bestrafung von Verbrechern

  • Ich bin zwar momentan auch nicht aktiv auf ReallifeRPG unterwegs, geb aber trotzdem mal mein Statement hier ab.


    Ich kann verstehen dass die Polizei/Justiz eine gewisse Autorität ausstrahlen möchte und das auch über entsprechende Strafen gut hin bekommt. Trotzdem muss man abwägen wie viel Schaden ich damit meinem Gegenüber verursache. 400k hören sich für mich persönlich auch ziemlich viel an, da ich aus Erfahrung weiß dass man für soviel Geld schon einige Stunden investieren muss. Wieso einigt man sich zwecks Balancing nicht auf einen gesunden Mittelweg? Zwangsticket/Pfändung ja, aber NUR wenn der Kriminelle entsprechend Personen-Schaden verursacht hat (Beispielsweise eine Person auf dem Weg zum LKW-Händler ausgeraubt hat und einen großen Spielerschaden verursacht hat). Für Delikte, bei denen der Server "verloren" hat (Bank, Tanke, Asservatenkammer, etc.) kann man doch einfach eine längere Haftstrafe anbieten, die meiner Meinung nach nicht so weh tut. Zudem würde das den Gefängnisausbruch wieder für Gruppierungen etwas interessanter machen, da man zu meiner aktiven Spielzeit noch schneller die Steine geklopft hatte als dass die Kollegen einen Gefängnisüberfall vorbereiten konnten. Wie einige meiner Vorredner schon sagten sind die Kriminellen genauso essentiell wie die Polizei/Justiz und müssen bestraft werden, aber in einem vertretbaren Rahmen.


    Bitte argumentiert nicht mit "Die können sich das ja leisten" oder "Wärst du legal geblieben und hättest brav dein Eisen gefarmt wärst du nicht bestraft worden". Auch Spieler die 10 Mio oder mehr auf dem Konto haben mussten irgendwann mal etwas für ihren Reichtum machen.


    Ich hoffe man kann hier noch weiter konstruktiv und objektiv diskutieren


    In Liebe Ulf

  • So jetzt war dieser Thread ein paar Tage ruhig und ich denke wir können jetzt Objektiv ein paar Sachen aus dem ganzen hier herausziehen. James Razer , ich finde meine Strafe (für 3 Straftaten), die eine Arbeit von 10 bis 12 Stunden bei Glanzleistung benötigt einfach zu hoch, du hingegen sogar eher zu niedrig und würdest diese noch weiter erhöhen.


    Da diese Diskussion auch ins Endlose gehen würde, habe ich mir einen anderen Vorschlag, anstatt zum Beispiel die Bußgelder zu senken, einfallen lassen. In der Mitte dieses Threads habe ich geschrieben, dass doch ein Entwickler eine Statistik entwickeln könnte, bei der die Spielzeit veranschaulicht wird und auf dieser an Punkten zu erkennen ist, welche Aktionen eingetreten sind. Hier kann man natürlich nicht einmal auf ein Großteil der ganzen Aktionen zu greifen die auf dem Server passieren, wäre aber trotzdem mal interessant. Während dem Spiel werden Interaktionen wie Festnahmen, Tode, Überfalle, Bußgelder,.. gespeichert.


    Ein Einbruch der Spielzeit, kann natürlich auch viele andere Gründe haben, um dieser Variable größtmöglich zu umgehen, nimmt man von besonderst vielen Spielern die Daten. Ob da die ReallifeRPG Spielerzahlen für eine nicht zu stark beeinflusste Statistik reichen, weiß ich nicht. Wäre aber trotzdem eine wirklich sehr interessante Statistik um vielleicht für die Zukunft des Servers Schlüsse zu ziehen. An der Statistik würde man zum Beispiel sehen das Spieler XY seine letzte Tat, auf dem Server bevor er diesen verlassen hat, ein Bußgeld war oder ob er überfallen wurde. Auch würde man an dieser Statistik erkennen, wie oft solche Situationen vorgefallen sind. An sich kann ich mir die Auslese dieser Statistik unglaublich vielfältig vorstellen.


    Disclaimer: das war nur ein Anreiz, ich selber habe noch nie Server Daten in eine Statistik umgewandelt. Ebenfalls wurden hier auch nicht alle Punkte genannt sondern nur ein Teil. Sollte zum Beispiel ein Entwickler schon jetzt sagen, das dieses Vorhaben nicht möglich ist, wäre es unnötig gewesen die Liste zu erweitern. Auch ich weiß, dass Spieler XY auch aus anderen Gründen den Server verlassen haben könnte... Es ist lediglich als Beispiel in dieser Weise genannt worden.

  • ich finde meine Strafe (für 3 Straftaten), die eine Arbeit von 10 bis 12 Stunden bei Glanzleistung benötigt einfach zu hoch, du hingegen sogar eher zu niedrig und würdest diese noch weiter erhöhen.

    Was heißt zu hoch? Ich persönlich bin der Meinung, da wir sowieso einen variablen Bußgeldkatalog haben, bringt eine Senkung relativ, wenig, da so sollte es sein, das Bußgeld angepasst werden sollte. Ich gehe ganz stark davon aus, das dies bei dir ein Einzelfall war. Da es sei den ich habe es hier überlesen, evtl. noch 1-2 Leute diese als zu hoch empfinden.

    Das du das Bußgeld als zu hoch und ich evtl. als zu niedrig, wobei ich sagen muss gut die hälfte des Bargeldbestandes zu zahlen für meine Verhältnisse doch sehr hoch ist (wobei drei Straftaten...). Dieses liegt aber eben im Ermessensbereich des Polizisten bzw. Justizlers, welcher deinen Fall bearbeitet. Natürlich fließen dann eben doch noch ein paar äußere Faktoren mit ein, (hast du dich gestellt, wie hast du dich in der Obhut der Polizei/Justiz verhalten usw.). Meine Erfahrung als Polizist ist, wenn sich jemand vernünftig und aufgeschlossen Verhält, kann die Strafe niedriger ausfallen.

    Ich meine niemand möchte mit einem rumschreienden, pöbelnden oder gar bedrohenden Menschen unterhalten. Daher habe ich höchste Achtung vor der Justiz, denn dies kommt tatsächlich öfter vor als man denken mag.


    Ich denke eine Statistik dahingehend zu erstellen wäre zu viel arbeit, einfach eine allgemeine Umfrage würde genügen. Wobei man da die Stärke der Zivilisten nicht unterschätzen darf, denn jetzt mal ehrlich, keiner will gerne Geld zahlen.


    Mein Vorschlag wäre, einen Rahmen zu schaffen, indem schwere Straftaten z.B Waffenbesitz, Beschuss etc. einen max. prozentualen Anteil von dem Vermögen (Bank) ausmachen darf. Zum Beispiel 25%.



    In dem Sinne


    Grüße

    Razer

    James Razer

    Polizeileitung

    Polizeidirektor

    Polizeipräsidium Nordholm

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  • Bargeldbestandes zu zahlen für meine Verhältnisse doch sehr hoch ist (wobei drei Straftaten...)

    Razer die "sehr hohe" Strafe lag nicht daran, dass Herr Wa Taschi unfreundlich gegenüber der Justiz war.
    Er hatte bevor er festgenommen wurde bereits zwei offene Haftbefehle, welche ähnlich waren: Straftat begangen -> Verfolgungsjagd -> Schießerei. Dies wiederholte sich bei der Festnahme nocheinmal.
    Mir oblag es als zuständiger Staatsanwalt, ob ich die Akten zusammen abarbeite oder einzeln. Da sich wenige Straftaten überschnitten, konnte ich die drei Fälle gut zusammen abarbeiten, was auch positiv für den Straftäter ausfällt, da wir im Bußgeldrechner ja nur einmal etwas ankreuzen können, verringert sich natürlich insgesamt die Strafe und auch die Aufenthaltszeit bei der Justiz.
    Naja wenn es noch weiter fragen bezüglich diesem Fall gibt, kann man sich gerne an mich wenden und ich erkläre gerne mein Urteil noch einmal.
    Zudem muss ich noch ergänzen, als ich das Urteil ausgesprochen hatte, kam kein Kommentar von Herr Wa Taschi bezüglich diesem Urteil, erst als ich draußen war weigerte Herr Wa Tashi sich, weswegen es letztendlich zu einem Pfändungsbescheid kam.

  • Sehr geehrte Frau Walter,


    ich habe die Rechtmäßig- und Richtigkeit, des von Ihnen beschlossenen Urteils weder in Frage gestellt noch angezweifelt.

    Allerdings darf ich mir doch meine Meinung bzgl. des Urteils fällen.

    Was ich verdeutlichen wollte, das dies ein Einzelfall ist.


    Dennoch sollte es eine Möglichkeit geben, gegen die Höhe der Geldstrafe in Revision zu gehen. Wo dann bei einer Verhandlung lediglich über die Höhe der Geldstrafe verhandelt wird, nicht über die Schuldfrage.


    Grüße

    Razer

    James Razer

    Polizeileitung

    Polizeidirektor

    Polizeipräsidium Nordholm

  • Sehr geehrter Herr Razer,

    ich wollte mich nicht Rechtfertigen, ich wollte nur einmal die Situation aus meiner Sicht Ihnen schildern, damit sie eventuell auch ein neues Bild auf die ganze Situation gewinnen, da sie bis jetzt nur mutmaßen konnten, wie sich Herr Wa Taschi bei der Justiz verhalten hat.

    Zudem meinte Herr Wa Taschi auch, dass er in Revision gehen möchte, dies hat er aber nicht gemacht.

    Grüße
    Walter

  • Dennoch sollte es eine Möglichkeit geben, gegen die Höhe der Geldstrafe in Revision zu gehen. Wo dann bei einer Verhandlung lediglich über die Höhe der Geldstrafe verhandelt wird, nicht über die Schuldfrage.

    Es sollte allgemein die Möglichkeit geben gegen ein Urteil welches in einem Schnellverfahren durch einen Staatsanwalt gefällt wurde vor Gericht zu gehen. Dabei wird dann der ganze Fall von Beginn an vor Gericht aufgearbeitet und durch den zuständigen Richter wird ein endgültiges Urteil gefällt.

    Ich möchte anmerken dass es mit hierbei nicht darum geht den Staatsanwalten nix zuzutrauen.. eher um eine weitere RP technische und realistische Möglichkeit für Zivs gegen ein solches Urteil vorzugehen.


    Sollten also Fälle wie zu Beginn dieses Post beschrieben vorkommen, muss kein Post im Forum erstellt werden, keine Schuldzuweisungen gemacht werden, keine Statistiken erarbeitet werden oder irgendwelche Grundsatzdiskussionen zum Thema Balancing betrieben werden, der Beteiligte kann das ganze Ingame klären. Sollte er dazu keine Lust haben aus welchem Grund auch immer muss er mMn damit klar kommen oder gehen.


    Ich möchte erneut anmerken, dass ich niemanden direkt für vorherige Nachrichten angreifen oder kritisieren möchte. Es ist einfach nur meine objektive Meinung zu diesem Thema, welches immer wieder aufkommt und hier zum ersten mal etwas mehr "ausgeartet" ist.