• Dafür müsste es Spuren und nicht nur Zeugenaussagen geben. Die gibt´s unvorteilhafterweise aber nicht




    Jonas Hemschke

    erster Polizeikommissar a.D
    Personalrat a.D


    frühere Abteilungen/Sonderausbildungen:

    Kriminalpolizei

    Hauptzollamt Nordholm
    Verkehrsüberwachung
    Bundesamt für Güterverkehr

  • außerdem müssten die Cops dann 50 Slots bekommen da einer pro Fall (Akten anlegen Spuren sichern und und und) locker 30 min benötigt, und damit dann alle Einsätze abgearbeitet werden können.

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    Polizeipräsidium Nordholm

    Jan Lambertsen

    Polizeihauptmeister m.Z.

    stellv. Leiter Verkehrsüberwachung Polizei Nordholm

    Dienstnr. C5/76


  • außerdem müssten die Cops dann 50 Slots bekommen da einer pro Fall (Akten anlegen Spuren sichern und und und) locker 30 min benötigt, und damit dann alle Einsätze abgearbeitet werden können.

    Nicht, dass man einen Dispatch mal mit 9 statt 10 Mann anfahren muss, weil einer eine Akte fertig schreiben muss.


    Außerdem finde ich man könnte ruhig beidseitig mal ein bisschen was unternehmen um von den dauernden Schießereien ein bisschen runterzukommen.


    Wo ist das Problem reinzuschreiben "Habe nur das Kennzeichen, sonst keine Anhaltspunkte" über "Beamter XY kann Person anhand der Stimme eindeutig Gruppierung Z zuordnen / Person Y". Liefert mMn auch der Justiz mehr Spielraum für RP und Befragungen, sowie mehr Spielraum was Strafen angeht, z.B. nur das Kennzeichen ist kein überführender Beweis in meinen Augen.

  • Ray Blair Das Problem ist allgemein bei allen Life-Mods, dass man keine Beweise haben kann, weil jeder Prozess auf Zeugenaussagen, Kennzeichen und Personen- und Fahrzeugbeschreibungen beruht. Es gibt nunmal keine Möglichkeit, außer man ertappt den Täter auf frischer Tat, jemanden eindeutig und unanfechtbar nachzuweisen, dass der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Wenn man als Polizeibeamter nun immer alle "Beweise" offenlegen muss, wird es ausnahmslos zu endlosen Diskussionen führen, die sich immer im Kreis drehen werden, da es lediglich Indizien und keine Beweise sein können.

    Folglich dauern Verhandlungen mit Tatverdächtigen teils deutlich mehr als eine Stunde, wenn man denn überhaupt zu einem Kompromiss findet. Also braucht man mehr Polizeibeamte, weil sonst die Einsätze nicht mehr angefahren werden könnten. Und dabei geht es nichtmal nur um Schießereien, sondern auch um den Überfall auf Neubürger, die Hilfe brauchen.

    Wenn man als Beschuldigter einer Straftat gegen ein Urteil anfechten möchte, kann man jetzt schon über die Justiz tun. Dort werden dann auch die Indizien überprüft und ggf. kann man auch freigesprochen werden.

    --- [R4/55] Jack Boyd ---

    Reallife Automobil Club

    Co.-Ausbildungsleiter

    Personalabteilung

  • Ray Blair Das Problem ist allgemein bei allen Life-Mods, dass man keine Beweise haben kann, weil jeder Prozess auf Zeugenaussagen, Kennzeichen und Personen- und Fahrzeugbeschreibungen beruht. Es gibt nunmal keine Möglichkeit, außer man ertappt den Täter auf frischer Tat, jemanden eindeutig und unanfechtbar nachzuweisen, dass der Beschuldigte eine Straftat begangen hat. Wenn man als Polizeibeamter nun immer alle "Beweise" offenlegen muss, wird es ausnahmslos zu endlosen Diskussionen führen, die sich immer im Kreis drehen werden, da es lediglich Indizien und keine Beweise sein können.

    Folglich dauern Verhandlungen mit Tatverdächtigen teils deutlich mehr als eine Stunde, wenn man denn überhaupt zu einem Kompromiss findet. Also braucht man mehr Polizeibeamte, weil sonst die Einsätze nicht mehr angefahren werden könnten. Und dabei geht es nichtmal nur um Schießereien, sondern auch um den Überfall auf Neubürger, die Hilfe brauchen.

    Wenn man als Beschuldigter einer Straftat gegen ein Urteil anfechten möchte, kann man jetzt schon über die Justiz tun. Dort werden dann auch die Indizien überprüft und ggf. kann man auch freigesprochen werden.

    Straf mich Lügen, aber gibt es dafür nicht die Justiz? Es muss ja nicht jeder Beamte immer anwesend sein bei den Befragungen.


    Mir geht es generell darum, dass außer Kennzeichenüberprüfungen, auf die hin dann einfach sämtliche Straftaten auf die Halter gesetzt werden, oftmals nicht mehr unternommen wird. Das kann doch nicht alles gewesen sein.


    Mir ist auch klar, dass du keine Spuren sichern kannst.


    Jedoch:


    Warum lassen wir keine Screenshots als Beweismittel zu? Um z.b. Eine auffällige Kleidung oder Waffen nachzuweisen?

    Warum gibt es selten Informationen auf der Fahndungsliste? Es werden lediglich Straftaten aufgezählt zu denen es keinerlei Informationen gibt, in der Theorie kann Polizist XY behaupten was ihm gefällt, ohne auch nur einen Zeugen oder Informationen anzuführen (Ich behaupte nicht es wird gemacht, aber ich denke Ihr wisst worauf ich hinaus will).


    Was ich sagen will: Ich denke nicht, dass die Polizei in dieser Hinsicht auch nur annähernd die Möglichkeiten ausschöpft, die das Roleplay bieten kann.

    Klar ist es einfach das Kennzeichen zu scannen und Polizei-RP erledigt.

  • Es kann nicht jeder cop draufschreiben was er will, denn auch das wird geloggt. Aber mir ist kein Fall bekannt wo jemand zu mir kam und sagte ich war das nicht. Wir haben nicht alle Möglichkeiten, man muss sich halt auch mal eingestehen das man was verbrochen hat und es evtl sogar mal zugeben. Und man interagiert ja auch nicht nur mit einer Gruppierung, sondern ggf mit. Mehreren. Also bleibt für solch eine Überlegung nicht immer Zeit. Abgesehen davon verstehe ich nicht warum die Polizei immer mehr und mehr machen soll. Wir haben kaum. Eine Möglichkeit euch zu schnappen, weil wir dies und jenes beachten müssen. Im Gegenzug wird sich verhalten wie auf einem koth Server.


    Lg Copperfield

  • Nicht, dass man einen Dispatch mal mit 9 statt 10 Mann anfahren muss, weil einer eine Akte fertig schreiben muss.

    Ich hab letztens mal versucht ein Unfallaufnahmeprotokoll zu schreiben am Anfang einer Matrix.

    Weil ein RAC Mitarbeiter angeblich Fahrerflucht begangen hat, und damit der Geschädigte damit zur Justiz kann. Ich habe Bilder gemacht und Zeugenaufnahmen und im Enddefekt habe ich das alles schriftlich mit Zuteilung nach der Matrix machen müssen, weil in dieser Matrix kam ich nicht mehr dazu.

    Bank,Geiselnahme u.s.w. , und das war nur 1 Fall, stell dir vor du musst das je nachdem für 5-6 Fälle pro Matrix machen, und dann noch jede Streife für sich einzeln. Da kann man sich für jeden Fall abmelden und ins HQ begeben.

    Wenn man das draußen am Straßenrand macht im Auto, kann es ja noch passieren das man überfallen wird.

    Also kannst schon mal die hälfte der Cops abschreiben wenn das wirklich jeder machen tut. Und weißt wieviel diskusionen wir schon hatten über Stunden, weil selbst mit Beweisen immer weiter diskutiert wurde, nur um die Cops zu stressen oder ähnliches?

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    Polizeipräsidium Nordholm

    Jan Lambertsen

    Polizeihauptmeister m.Z.

    stellv. Leiter Verkehrsüberwachung Polizei Nordholm

    Dienstnr. C5/76


  • Das habe ich jetzt mal ne Frage, sollen wir zu jedem Dispatch ne Rotakte (Akten im Strafverfahren sind Rot) anlegen? Und welche Beweise haben wir?


    Wir haben keine Chance Spuren zu sichern. Es gibt werder Fingerabdrücke, DNA oder Fußspuren, andere Spuren wie Kleidungsfassern o.ä. auch dürfen wir z.B keine Bankauskunft einholen, wo wir sehen würden, so und so viel hat er abgehoben, und da hat er 3 Mio eingezahlt. Auch gibt es keine aktiven Bankmitarbeiter die bei größeren Summen aus oder Einzahlung ne Meldung an die FIU (Financial Inteligence Unit, spez. Abteilung des ZKA (Zollkriminalamt) gegen Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche) abgibt.


    Wir haben keine Telefondaten oder EMA (Einwohnermeldeamtabfrage) zur Verfügung. Jetzt erkläre mir mal bitte welche Beweise wir vorlegen wollen?


    Die Akten bestehen teils aus Bildern, welche gemacht wurden und aus Zeugenaussagen.


    Da stellen wir dich als Aktenverantwortlicher ein, dann kannst du pro Akte gleichmal 4 Stunden pro Akten aufbringen.

    Den du brauchst ein:


    Deckblatt, Inhaltsverzeichnis, ein Einleitungsvermerk, ein Vermerk zu Einleitung (aber im besten Beamtendeutsch bitte), dann muss jedes Gespräch welches du führst zu diesem Verfahren bitte zur Akte genommen werden, der Antrag für die Durchsuchungsbeschlüsse, Durchsuchungsbericht, Durchsuchungsprotokoll, Sicherstellungs-/Beschlagnahmeprotokoll, eine Skizze des jeweiliges Hauses. Jede Vernehmung muss in Schriftlicher Form vorliegen.

    Und dann am Ende bitte den Abschlussbericht (ebenfalls in Beamtendeutsch) wir wollen es ja realitätsnah.


    Dazu kannst du gleich nen Konzept für ein Aktenplan erstellen, und bitte ein Aktenverwaltungssystem schreiben.


    Ich hoffe du merkst wo der Fehler liegt.


    Grüße Razer

  • (mal aus der Sicht der Justiz)


    1.

    Quote

    Warum lassen wir keine Screenshots als Beweismittel zu? Um z.b. Eine auffällige Kleidung oder Waffen nachzuweisen?

    Wir lassen sehr wohl Screenshots zu. Diese müssen allerdings aus der First-Person Sicht sein. Dann kannst du diese sehr gerne benutzen. Um eventuell Straftaten (die du begangen hast) zu widerlegen. Du kannst auch immer Zeugen mit ins Boot holen. All dies ist überhaupt kein Problem und wird von unserer Seite auch immer angenommen.


    Natürlich sollte das auch alles in einem Rahmen passieren. Man sollte darauf achten das man nicht immer mit den gleichen Beweismittel und den gleichen Zeugen/ Zeugenaussage zu uns kommt. Da wir Fallakten schreiben merken wir dies natürlich schnell.


    Videos kannst du auch immer mit benutzen. Aber auch hier nur in der First-Person Sicht.


    2.


    Quote


    Warum gibt es selten Informationen auf der Fahndungsliste? Es werden lediglich Straftaten aufgezählt zu denen es keinerlei Informationen gibt, in der Theorie kann Polizist XY behaupten was ihm gefällt, ohne auch nur einen Zeugen oder Informationen anzuführen (Ich behaupte nicht es wird gemacht, aber ich denke Ihr wisst worauf ich hinaus will).


    Auch das stimmt so nicht ganz. Die Fahndungsliste wird nun vermehrt für Informationen genutzt, sowohl von Polizei Seite als auch von der Justiz. Das dies nun nicht sofort zu 100% genutzt wird ist auch verständlich, da wir dies noch nicht besonders lange haben und es in den Alltag mit eingearbeitet wird.


    3.


    Mal so am Rande. Jeder Durchsuchungsbeschluss wird nur unterschrieben wenn es vorher Beweise dafür gibt. Diese werden von der Kriminalpolizei gesammelt und dann bei uns vorgelegt.


    Solltet Ihr allerdings der Meinung sein ein Durchsuchungsbeschluss wurde ohne richtige Beweise unterschrieben. Dann sucht euch einen Rechtsanwalt (dafür sind sie da) und geht zu einem Richter. Diese eröffnen ein Verfahren und dann werden die Beweise offen gelegt und man wird sehen ob der DB gerechtfertigt war.


    Und wer jetzt denkt die Richter sind auf der Seite der Polizei oder der Justizleitung (da nur wir sie unterschreiben) der irrt sich.

    "Alles was du über mich hörst, kann genau so falsch sein, wie die Person, die es dir erzählt hat."

  • Mal eine etwas andere Sichtweise zu deinem Beitrag:

    Vielleicht ist die Frage falsch, bzw. deine Intention missführend.


    Bezüglich der Eingangs erstellten Umfrage - sollen die Corps ihre Beweise offen legen:

    • Natürlich JA. Die "Beweise" (und da kommt der Haken an der Geschichte), welche vorhanden sind, gehören dem Beschuldigten meiner Meinung nach mitgeteilt.
    • Das Verfassen von Informationen in der Ingame-Fahndungsliste mit Namen des Beamten muss deutlich verbessert werden. Da können Polizei und Justiz noch dran arbeiten.


    Was - und dieser Punkt wurde mehrfach angesprochen - nicht funktioniert = realistische Beweisführung.

    Das bedeutet auch - es wäre meiner Meinung nach Power-/Fail-RP, wenn ich eine Ingame-Beweisführung durch realistische Anforderungen anfechte.

    Arma3 ist limitiert, und es müssen sich ALLE daran anpassen. Egal ob Staatsbediensteter oder Zivilist!


    Als Zivilist sollte man vielmehr froh sein, dass quasi sämtliche Möglichkeiten des modernen "Überwachungsstaates" nicht angewendet werden.



    Was gibt es für Beweise:

    Bestimmte Aktivitäten lösen automatisch einen Eintrag in der Fahndungsliste aus. Warum? Weil ansonsten die Polizei-/Justizarbeit massivsten eingeschränkt wäre.

    Wir können nicht jeden Farmer zu einer 1stPerson Videoaufzeichnung zwingen, indem es sonst keine Möglichkeiten eines Bestrafen von Überfällen gäbe.

    Wir haben keine Spurensicherung an Fahrzeugen. Vielmehr verschwinden diese über kurz oder lang spielbedingt. Also gibt es den Autodiebstahl.


    Was die Meldung der Bank angeht, so sollte es meiner Meinung nach nötig sein, am Tor der Bank spuren zu sichern.

    Dies ist quasi bei Tankstellen der Fall, wo wir durch das Abfragen des NPC's "Täterbeschreibung" und "Videodateien" bekommen (Namen).



    Natürlich darf ein gescanntes Kennzeichen nicht sofort dazu führen, dass ein Zivilist zum Bankräuber erklärt wird (ohne weitere Indizien wie eine Vorgeschichte). Andererseits wären gefälschte Kennzeichen hilfreich, um das herausfinden der Besitzer von Fahrzeugen zu erschweren.



    Was leider aktuell komplett fehlt - der Rechtsmedizinische Aspekt.

    Ich weiß nicht, inwieweit so etwas möglich ist. Allerdings wäre es praktisch, an Toten z.B. den Todeshergang zu analysieren, vielleicht sogar genutzte Waffen (Kaliber) (oder auch Unfallursachen).

    Aktuell verschwindet eine Leiche so schnell - wir können nicht mal gucken, wie viele ballistische Traumata jemand hat.

    Würde die Leiche (mehr) Erkenntnisse für die Polizei liefern, gäbe es viel bessere Möglichkeiten für alle.


    Im Endeffekt müssen wir damit Leben, dass wir Arma3 spielen, und kein auf Polizei-Arbeit optimiertes Second-Life spiel.

    Ohne genaueres zu wissen bin ich sicher, dass die Kriminalpolizei in Zusammenarbeit mit der Justiz noch einmal deutlich mehr liefert, wenn es um Langzeit-Akten, Hausdurchsuchungen, etc. geht.

    "What is real? How do you define 'real'? If you're talking about what you can feel, what you can smell, what you can taste and see, then 'real' is simply electrical signals interpreted by your brain." Morpheus

  • Das habe ich jetzt mal ne Frage, sollen wir zu jedem Dispatch ne Rotakte (Akten im Strafverfahren sind Rot) anlegen? Und welche Beweise haben wir?


    Wir haben keine Chance Spuren zu sichern. Es gibt werder Fingerabdrücke, DNA oder Fußspuren, andere Spuren wie Kleidungsfassern o.ä. auch dürfen wir z.B keine Bankauskunft einholen, wo wir sehen würden, so und so viel hat er abgehoben, und da hat er 3 Mio eingezahlt. Auch gibt es keine aktiven Bankmitarbeiter die bei größeren Summen aus oder Einzahlung ne Meldung an die FIU (Financial Inteligence Unit, spez. Abteilung des ZKA (Zollkriminalamt) gegen Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche) abgibt.

    Das sagt doch keiner. Ich sage nur zu gewissen etwas komplexeren Dispatches, KÖNNTE man sich mehr bzgl. Akten / Beweisführung überlegen, WENN Interesse besteht. Ich zwinge hier keinen meiner Meinung zu sein oder das auch zu tun.


    Versteht das nicht als Kritik sondern als Ideen meinerseits. Die kann man Kacke finden, ist völlig in Ordnung, einbringen werde ich sie trotzdem.