Die letzten zwei Tage. Oder wie jemand den Glauben verlieren kann.

  • Nun, was ihr jetzt hier lest, schreibe ich aus dem Staatsgefängnis Nordholm, auf einem Stück Klopapier

    Ihr werdet euch nun fragen, was ich im Knast suche und wie ich hier hingekommen bin. In den nächsten Zeilen werde ich euch das versuchen zu erklären.


    Alles fing an einem Samstag an einer Tankstelle in dem Ort Lichtenberg an. Ich wollte nur eben schnell Ersatzreifen und eine Werkzeugkiste kaufen. Ich war mit meinem LKW unterwegs, und kam aus dem Steinbruch, als ich hinter mir Schritte hörte, gefolgt von der Aufforderung meine Hände hoch zu nehmen. Natürlich kam ich dem nach. Die Person, die mir eine Waffe ins Gesicht hielt meinte, daß ich jetzt eine Geisel sei. Verdammt! Ich hatte doch noch so viel zu tun.


    Wenig später befand ich mich mit meinem Geiselnehmer im Auto. Eine Bank wollten sie überfallen und ich sollte als Geisel dabei sein. Wenig später betrat ich also das erste mal, seit ich auf dieser Insel Wohne die Zentralbank. Immer noch gefesselt, machte ich Bekanntschaft mit einer weiteren Geisel. Es war der Polizist Breaker. Wir unterhielten uns, über dieses und jenes. Wohl auch, um unsere Angst zu überspielen, oder sie zu verdrängen.

    Er war mir sympathisch. Wir konnten sehen, wie die Gefängnistüren der Bank aufgebrochen wurden und wohl eine Bombe platziert wurde. Jedenfalls hörte ich eine Explosion und die Verbrecher schleppten Goldbarren in meinem LKW den sie auch noch für den Überfall nutzten.

    Jetzt begann die flucht aus der Bank. Schnell merkten meine Geiselnehmer, daß sie von der Justiz verfolgt wurden. Eine Verfolgungsjagd begann und das letzte woran ich mich dann noch erinnern konnte war ein lauter Knall. Der wagen in dem ich saß überschlug sich und ich wurde Ohnmächtig.


    Ich wachte auf und sah viele Menschen um mich herum. Ärzte Polizisten und was weiß ich noch alles.

    Ich wurde von Justizbeamten und Polizisten befragt, was alles passiert sei. Ich erzählte meine Geschichte und wurde immer noch in Handschellen ins Krankenhaus eingeliefert. Dort angekommen, bekam ich die Handschellen endlich abgenommen. Ich dachte das wäre es jetzt und ich sei Frei. Ich freute mich, auf meine wiedergewonnene Freiheit. Schließlich befand ich mich fast zweieinhalb Stunden in Geiselhaft.

    Als der dort anwesende Arzt mich nochmals behandelte entließ er mich erst einmal.

    Als nächstes kam ein Polizist namens Renner und steckte mich abermals in Handschellen. Er verfrachtete mich in seen Auto und wir fuhren zum Landgericht. Während der Fahrt beschwerte ich mich darüber, dass ich wieder in Handschellen war. ICH WAR SCHLIEßLICH EIN OPFER UND NICHT EIN TÄTER. Natürlich war ich aufgrund dieser Ungerechtigkeit sauer und wütend, konnte aber ohne Beleidigungen meine Wut ablassen. Aber alles was ich erzähle (ich schilderte nochmals den gesamten Fall) schien den Polizisten -er hiess Renner so sagte er mir – nicht zu interessieren. Mein Fall sei nicht klar bekam ich zu hören. Ich war sehr sauer. Ich denke, dass ist nachvollziehbar, wenn man zu unrecht wie ein Krimineller behandelt wird. ICH WAR EIN OPFER!


    Im Landgericht wurde ich an eine Wand gestellt und bekam alles gefährliche abgenommen. Und ich wurde jetzt von einem Justizbeamten nochmals ausgefragt. Ich erzählte wieder meine gesamte Geschichte mit dem Vermerk das ich richtig sauer bin. Der Justizbeamte meinte, dann sei dies ein Fehler der Polizei gewesen. Naja gut Man entließ mich und ich stand alleine am Landgericht ausgesetzt wie ein Hund nach Weihnachten an einer Raststätte, weil das Kind sein Hundegeschenk doch nicht wollte. Kein Auto keine Garage nix.


    Nach längerer Zeit wurde ich von meinen Freunden abgeholt und ich sackte total erschöpft in mein Bett. Ich schlief schlecht immer wieder kreisten meine Gedanken um das geschehene. Immer wieder sagte ich mir „ich war doch das opfer, warum behandelte man mich wie einen der Geiselnehmer.. wie ein Krimineller. Dabei habe ich mir noch nie etwas zu schulden kommen lassen. Ja ich hab mal mein Altglas entsorgt.. auf der Mülldeponie.. Aber dazu später.


    Am nächsten Morgen wachte ich wieder auf. Ein neuer schöner Tag brach an und ich hatte einiges zu tun. Also wenig Zeit, um über das geschehen des vorherigen Tages nach zu denken. Gedanklich hatte ich die Sache abgehakt.


    Bis plötzlich... ja bis plötzlich

    Ich erzähl euch das von Anfang an. Ich war wieder auf meine LKW. Ziegel hatte ich geladen für den Bau einer Lagerhalle. Ich war gerade mit der Beladung beim Ziegelbrenner fertig, da fuhr ich aus Schwarzheide raus richtung Brücke. Vor mir tauchten am Kontrollpunkt der Polizei bevor es zur Brücke Personen auf. Komplett schwarz und mit den Buchstaben SAG oder so ähnlich auf. Komplett vermummt. Ich dachte „Oh nein Bitte nicht schon wieder“ doch leider kam das, was ich nicht wollte. Ich sollte aussteigen. Ich fragte was die Herren denn wollten und wer sie denn sind. Die Antworten waren zu konfus für mich, um sie zu verstehen. Irgendwas von Kontrolle. Naja ich musste mich Ausweisen, was ich auch tat. Dann ging es wieder schnell. Ich war wieder in Handschellen und mein LKW samt Ladung futsch. Ich wurde zu einem Hangar am Flughafen gebracht und dort abgestellt. 2 Minuten später, kam die Polizei. Sie hatten einen Anonymen Hinweis bekommen, dass ich hier sei. GOTT SEI DANK! Ihr müsst wissen, ich konnte bevor ich aus dem LKW ausstieg noch einen Gefahrencode ausgeben an meine Leute. Also Dachte ich, die Polizei wäre dem nachgekommen und ich würde befreit werden „HURRA“


    Aber, 1. kommt es anders und 2. als man denkt. Die Polizisten es war ein Herr Turtelton und ein Herr Chicken machten keine Anstalten mich frei zu lassen. Ich wurde ins Auto verfrachtet und man erklärte mir, ich sei ein gesuchter Schwerverbrecher. Ein Bankräuber sei ich. Wäre im Besitz von verbotenen Langwaffen und hätte flucht vor der Polizei begangen.

    Eine Welt brach nun für mich zusammen. Ich der immer an das Rechtssystem geglaubt habe, der sich noch nie was zu schulden hat kommen lassen ein Schwerverbrecher!!

    Mir wurde gleichzeitig heiß und kalt mein Kopf begann sich zu drehen..


    Mir wurden meine Rechte vorgelesen, aber da nahm ich kaum mehr wahr. Zu viele Gedanken gingen mir durch den Kopf. Ich versuchte nochmals meine gesamte Geschichte zu erklären, aber egal was ich auch versuchte, nichts half. Ich war außer mir ich war wütend ich war unschuldig.


    Der Polizist guckte immer nur auf die Strafakte „wenn das hier steht, dann ist das so“ so oder so ähnlich bekam ich zu hören. Ich fühlte mich hilflos. Erzählte immer und immer wieder, dass ich Opfer der ganzen Geschichte gewesen sei. Aber nichts half. Ich raste vor Wut! Wenn man zu unrecht für etwas bestraft wird, ist das das schlimmste was einen passieren kann. Ich war zu keiner Zeit beleidigend oder hab widerstand geleistet. Sicherlich ich war aufgebracht, aber das ja wohl mehr als verständlich. Der Polizist rief Herrn Renner an, weil ich ihm sagte, er war ja dabei, er müsste wissen was mir passiert ist. Aber auch dies half nichts. Im gegenteil irgendwas kam noch hinzu. Irgendwann hielt einer der Polizisten mir einen Strafzettel vors Gesicht, den ich zu Zahlen hätte, wegen Belästigung. Und hier verehrte Leser setzte bei mir nun alles aus. Ich bezahlte den Strafzettel über 7000 nicht. Tja und so landete ich da, wo ich jetzt diese Zeilen schreibe in einem Gestreiften Anzug der Firma Staatsgefängnis Nordholm. Ich war meines gesamten besitzen beraubt worden. Ein Großer Bergenrucksack, für den ich lange sparen musste und mehrere hochwertige Textilien. Die sachen bekäme ich auch nicht wieder, so die aussage einer der Beamten. Also saß ich jetzt da ohne was zu Essen und zu Trinken. Ich wusste nicht was ich tun sollte. Zu meinem Glück ist der Polizist wohl noch beim Verlassen des Gefängnisses gestürzt und es musste ein Rettungssanitäter bestellt werden. Diese Chance nutze ich um eine der Beamten zu fragen, was ich denn jetzt hier ohne zu Essen und zu Trinken tun sollte und wie lange ich denn nun hier bleiben müsste?

    Also kam einer der Beamten nochmal zu mir in die Außenanlage und erklärte mir, daß ich Steine Abbauen muss und zwar 10 Stück. Auch gab er mir zu Essen und zu Trinken.

    Ich sagte ihm, daß ich das nicht tun werde ich war unschuldig und dies käme mir wie ein Schuldeingeständnis vor. Ich soll für etwas Bestraft werden? Was ich nie begangen habe?


    Naja nun sitze ich hier seit mehreren Stunden und schreibe dies nieder. Ich habe einen Stein genommen und das Papier mit den Zeilen drum herum gewickelt und über die Gefängnismauern geworfen. Ich hoffe jemand findet dies und schafft einen weg dies zu veröffentlichen.


    Grüße Cullen Bohannon, der mal an Recht und Freiheit geglaubt hat und nun ein Schwerverbrecher ist

  • Und genau DAS passiert, wenn man nur das Kennzeichen abfrägt ohne nachzudenken und die Person auf die Fahndungsliste macht. Sich nicht untereinander abspricht weil es ja nicht sein Problem ist wenn man nen Fehler tut.


    Ich fänds super wenn sich die genannten Beamten hier mal äußern würden und was dazu sagen🤔

  • Und genau DAS passiert, wenn man nur das Kennzeichen abfrägt ohne nachzudenken und die Person auf die Fahndungsliste macht. Sich nicht untereinander abspricht weil es ja nicht sein Problem ist wenn man nen Fehler tut.

    Wie meinst du das mit der Kennzeichenabfrage, ich meine wärend des Bank Jobs ist man ja nicht mit seinem Fahrzeug gefahren. Und SAG kann keine Kennzeichenabfragen machen.

  • Wenn du doch die Namen der Polizisten kennst, warum gehst du nicht direkt auf diese Personen zu und klärst das? Du wirst sicher mindestens einen im TS finden, dann kann das alles in einem persönlichen Gespräch geklärt werden.


    (Edit: Pardon, hab zu spät gerallt, dass es im RP-Forum steht. Aber die anderen haben ja bereits alles gesagt :D)

  • Schön, dass du das ganze so verpackt hast und dir die Mühe gemacht hast.

    In solchen Fällen kann man leider nichts machen, da die "Akten" oft sehr unzureichend geführt sind und eventuell aufgenommene Kennzeichenüberprüfungen immer als Fakten und begangene Straftaten des Fahrzeughalters verbucht werden.


    Allerdings kann ich dir sagen, dass der Polizist das definitiv berücksichtigt hat, wenn du einen Wisch über 7.000$ bekommen hast, denn das ist faktisch gar nichts. Ob du nicht ins Staatsgefängnis gekommen wärst wenn du den gezahlt hättest, kann ich aus deiner Geschichte nicht entnehmen.


    Ansonsten kann ich dir bei dieser Art Problemen, wenn es sich wirklich nicht mehr auf der Insel klären lässt, empfehlen dich an einen der Polizeipräsidenten/Polizeiräte zu wenden (z.B. Copperfield), die da immer sehr engagiert sind solche Dinge zu verbessern.


    Ansonsten wünsche ich dir viel Spaß in deinem neuen Leben als Ex Knacki :D

  • Hallo Herr Bohannon, zu deiner Geschichte muss ich sagen, die ist sehr schön Geschrieben und sehr gut in´s RP Verpackt Hut ab. Was das angeht mit dem Cop da empfehle ich dir Entweder machst du ne Zivil Klage da kann dir die Justiz gerne Helfen oder wendest dich an Copperfield der nimmt sich der sache an und kann da auch gut Helfen. Aber versuch vorher mit dem Cop Selber zu sprechen wenn es auf der Insel nicht möglich ist eventuell. weill er der meinung ist das war Richtig etc. such am Besten das Gespräch nach einer Matrix. Persöhnlich ist es immer Besser als über Dritte. Sollte es nich Klappen das ein Gespräch statt findet, wende die an die Polizeipräsidenten Herr Copperfield oder Herr Landry.


    Aber so ist deine Geschichte sehr gut aufgebaut.

    Jack Miller

    Polizeioberrat

    [C12/19]


    Polizei Nordholm

    Abteilung Rekrutierung für Bewerbungen und Einstellungen


    Polizei Interne Abteilung:

    VerKü

    BAG

  • Wie meinst du das mit der Kennzeichenabfrage, ich meine wärend des Bank Jobs ist man ja nicht mit seinem Fahrzeug gefahren. Und SAG kann keine Kennzeichenabfragen machen.

    Folgendes:

    Er wurde ja vor der Bank also Geisel genommen und sein LKW als "Gold-Transport" genommen. Dann machen Meistens die Cops wenn sie im Auto sind Kennzeichen-Abfragen und setzten die Besitzer der Fahrzeuge auf die Fahndungliste.

  • Achso, jetzt verstehe ich.


    Joar, ich bin mir sicher das es nicht bösartig gemeint gewesen ist. Vieleicht hat die Polizei das einfach nicht gerraft oder sie haben dir deine Aussage nicht geglaubt.


    Versuch doch einfach mal Civilrechtlich dagegen vorzugehen, berate dich bei der Justiz erhebe Klage und versuche da doch mal eine Gerichtsverhandlung draus zu gestalten.


    Dadurch gelingt es dir [eventuell], deinen Namen rein zu waschen, einen Schadensersatz für deine Ausrüstung zu erhalten.

  • Eine Herz zerreißende Geschichte die sie da Schildern Herr Bohannan.


    Zu unrecht bestraft zu werden ist wie sie schon sagen, eines der schlimmsten Dinge was einem passieren kann. Dennoch ist es leider nicht vollständig auszuschließen das soetwas passiert. Wie die Kollegen vor mir bereits anmerkten ist es gängige Praxis das die Halter der Fahrzeuge die in einer Straftat verwendet werden erstmal in den Akten aufgenommen werden, denn es ist natürlich naheliegend das diese auch an der Straftat beteiligt waren.


    Was mich in diesem Fall tatsächlich etwas Baff macht ist das die Polizei nicht ihren eigenen Kollegen Herrn Breaker zu den Vorfall befragt hat, da dieser ja als mit Geisel ihre Geschichte eigentlich ohne weiteres bestätigen könnte.


    Ich verspreche ihnen auf jeden Fall das die Polizeiführung dem ganzen nachgehen wird und stelle die Mittel des Justizministeriums zur verfügung um sowohl ihre verlorene Ausrüstung zu ersetzen als auch sie für ihren Ärger und ihre verlorene Zeit zu entschädigen. Sollten sie danach immer noch unzufrieden sein können sie wie vom Kollegen Jack Miller erwähnt mithilfe der Justiz eine Klage anstrengen, da das ganze jedoch auf einem Missverständnis und keiner Böswilligen Absicht beruht denke ich das es einfach und zivilisiert lösbar sein sollte.


    Ich habe außerdem vorläufig bereits ihre Freilassung aus dem Gefängnis veranlasst, sodass sie sich eigenständig zur Polizeiführung begeben können um das Probem zu lösen.


    Grüße

    Greg Tabor


    Ministerium für Justiz und verhaftung unschuldiger

  • Guten Tag miteinander,

    Wie bereits gefordert wurde, werde ich mich nun auch zu diesem Vorfall äußern und meinen Standpunkt der Dinge darlegen. Ich bitte darum das ganze als Meine persönliche Meinung zu betrachten!

    Fangen wir zu Beginn der Situation an...

    Während eines Banküberfalls wurden, wie bereits erwähnt ein Kollege (Breaker) sowie Zwei Zivilisten (Sie und ein weiterer Zivilist welcher gehen gelassen wurde), als Geisel genommen. Ihr Name stand bis zum Punkt ihrer Freilassung leider nicht fest. Als die besagten Bankräuber aus der Bank flüchteten, wurden alle Kennzeichen gescannt und vermekrt. Dass ist kein Böswilliges Handeln weil wir sie nicht mögen, das ist eine Ansammlung von Informationen welche dem Einsatzverlauf positiv beitragen können.


    Auf dem Weg von der bank zum Goldhandel, war ich eine der Verfolgenden Eiheiten und war Maßgeblich daran beteiligt den Lamborghini Huracan o.ä. zu Stoppen. Nachdem sie verunfallt sind, wurden sie und der Gauner gesichert und zum Landgericht verbracht, da dort der Rettungsdienst bereit stand.


    Nachdem der LKW mit Ihrem Kennzeichen, in welchem sehr viel Gold gelagert war gestoppt wurde, wurden sie unter Begleitung der Polizei (u.a. mir) zur ZNA gefahren und dort behandelt. Nach mehreren Pöbeleien Ihrerseits habe ich sie Zweimal freundlichst daraufhingewiesen diese zu Unterlassen, da Sie sich in einem Krankenhaus und in Polizeiobhut befinden. Im Verlauf der Behandlung wurde die Situation sehr unübersichtlich für die Polizei, weil auf einmal in der Nähe des Polizei HQ's geschossen wurde und die Geiselnehmer behaupteten sie wären eine gekaufte Geisel. Diese Aussage passte in dieser Situation leider zu ihrem Verhalten, welches sie an den Tag legten. Als Sie dann auch noch anfingen zu Telefonieren und meinten das Sie ja gerade in einer Polizeilichen Maßnahme sind u.ä. habe ich ihnen Handschellen angelegt. Das habe ich getan, weil sie sich vehement gegen Anweisungen der Polizei gewehrt haben und zudem passte ihr Verhalten deutlich zum Tatverdacht. Allgemein nehme ich sehr selten Zivilisten ohne Handfesseln in meinem Auto mit... leider habe ich da schlechte Erfahrungen gemacht... besonders wenn ich alleine bin mit Zwei Bankräubern und einer, zu diesem Zeitpunkt, verdächtigen Geisel.


    Nach weiteren Pöbeleien ihrerseits im Polizeiauto und Aussagen wie: "Ich rede mit Herrn Copperfield und der wird schon dafür sorgen das Sie kein Polizist mehr sind" o.ä. sind wir im Landgericht Angekommen. Vor Ort wurde der Justiz auch nocheinmal Kommuniziert das sie eine Geisel sind, trotzdem aber die ganze Zeit sehr gereizt und Emotional aufgewühlt sind. Ab dem Zeitpunkt wo ich Sie der Justiz Übergeben habe, ist meine Arbeit vorerst erledigt. Ich kann sie gegebenenfalls noch in unser Aktensystem der Kriminalpolizei aufnehmen aber das war es dann auch schon.


    Zum gestrigen Abend: Ich saß gerade an meinem Schreibtisch und habe die wöchentliche Bespruchung meiner Abteilung vorbereitet, als Herr Turkleton mich anrief. Es ging um Sie und er fragte ob das mit dem Bankraub stimmt und er äußerte auch das Sie erneut sehr gereizt und Emotional aufgewühlt seien. Ich bestätigte dem Herrn Turkleton dass Sie eine Geisel waren und nichts mit dem Bankraub zu tun haben, jedoch sollte der Tatbestand der Belästigung im Raum stehen.


    Ich gehe davon aus das Herr Turkleton mit ihnen gesprochen hat und anhand dieses Gesprächs ein Urteil gefällt hat.


    Ich denke Herr Turkleton Sie für den Tatbestand Abgestraft welcher sehr Naheliegend ist und ist damit dann im Bußgeld deutlich heruntergegangen.

    In diesem Fall Beleidigung.


    Ein paar Ausschnitte aus dem Bußgeldrechner:


    Tatbestand
    Bußgeld Arrest / Gefängnis
    §3 StGB Abs.1 Beleidigung
    15.000$ 10 Tage Arrest
    Gesamt: 15.000$ = 2/3 = 10.000$
    10 Tage Arrest
    -------------------------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------------------------ -----------------------------------------
    §1 StGB Abs.8 Bankraub
    150.000$ 20 Monate Gefängnis
    §2 StGB Abs.4 Besitz einer illegalen Waffe
    60.000$ 10 Monate Gefängnis
    §3 StGB Abs.1 Beleidigung
    15.000$ 10 Tage Arrest
    §3 StGB Abs.11 Geiselnahme
    80.000$ 10 Monate Gefängnis
    Gesamt: 305.000$ = 2/3 = 203.000$ (40 Monate Gefängnis)



    Hierbei ist zu beachten, das man Selbstverständlich weiter heruntergehen kann mit den Bußgeldern.

    Um Abschließend etwas dazu zu sagen:

    Ich persönlich Lade dich sehr gern zu einem Gespräch ein um über diese Situation zu sprechen. Ich habe immer ein offenes Ohr! Misskommunikationen zwischen der Polizei und der Justiz gobt es leider öfter, ich kann dir aber Versichern das daran stets gearbeitet wird und letztendlich sind wir alle nur Menschen. Es wird wahrscheinlich so gewesen sein, das die Justiz vergessen hat dich von der Fahndungsliste zu streichen. Ich möchte aber auch meinen Standpunkt vertreten das ich mich vorerst nicht daran beteiligen möchte, dir dein Gear zu ersetzen o.ä. Ein Bußgeld von 7.000$ abzulehnen aus reiner naivität und damit ein Gefängnisaufenthalt in Kauf zu nehmen ist in meinen Augen nicht das verschulden der Polizei, der Justiz oder irgendwem anderen. Solltest du mir aber im besagten Gespräch erläutern wieso, weshalb und warum, bin ich gewillt dir sogar etwas Geld zu Spenden. Zum jetzigen Zeitpunkt kann ich es jedoch nicht Nachvollziehen.


    Schlussendlich bleibt zu sagen dass du das sehr schön geschrieben hast, (wenn auch teilweise mit halbwahrheiten) aber das ist absolut nicht schlimm! Wir sind alle hier um Spaß zu haben und vielleicht sollte jeder mal darüber Nachdenken wie man miteinander umgeht, da schließe ich mich nicht aus! Ich finde es jedoch auch sehr Schade, das manche Personen hier wieder den kleinsten Schnipsel benutzen um die Polizei schlecht zu machen. (Damit sind die Kennzeichenabfragen gemeint)


    Ich bedanke mich für jeden der diesen Roman gelesen hat und hoffe das ihr es einigermaßen verstanden habt.

    Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

    MfG Renner

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    Tobias Renner

    Polizeioberrat, POR

    Leiter der Abteilung für Spezialisierte Kräfte

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  • Zuerst einmal Hut ab; sehr schön in eine RP Geschichte verpackt. Allerdings sehe ich da auch ein paar Unstimmigkeiten. Ich hatte dich bereits in mehreren VK's etc. gehabt und immer warst du der Meinung, dass du nie was falsch gemacht hattest; du hast dich also immer (wie in dem obigen Beitrag) als Opfer dargestellt. Bestes Beispiel dafür ist, wie du mir in einer VK meine Inkompetenz versichern wolltest, da ich bzw. wir dich darauf hingewiesen haben, dass man auf Autobahnen nicht sinnfrei auf der linken Überholspur permanent fahren soll, u.a. wegen sehr hohen Geschwindigkeiten. Du hast es auf Krampf nicht eingesehen und dann kam ja noch von dir die krönende Aussage: ,,Sie sollten sich besser informieren Herr Polizist, auf Autobahnen herrscht eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 180 km/h, weswegen es nicht problematisch ist, länger auf der linken Spur zu fahren." :/



    Was will ich damit sagen?


    Bevor man sich (jetzt egal aufgrund welcher Situation auch immer) immer selbst als Opfer darstellt, könnte man ja vllt. auch nur ein kleines bisschen mal damit anfangen, wenigstens auch Fehler bei sich zu suchen, die Motive der Gegenpartei nachvollziehen und nicht immer andere bzw. in dem Fall die Polizei in die Ecke der ,,bösen Täter" stellen.

    #Meine Meinung

  • Weiss zwar nicht was das alles in meiner RP story zu suchen hat, aber es wäre schön wenn man die geschichten von zwei verschiedenen Personen und Inhalten auseinanderhält.


    Leider auch eh zu spät. Können Sie mir noch den grund nennen, warum ich links fahren musste? den hab ich Ihnen ja genannt.

  • An einen plausiblen Grund kann ich mich tatsächlich nicht erinnern. Grundsätzlich sind das de facto zwei verschiedene Situationen; aber jeder macht einmal Fehler und mir kam es aber durch deinen Beitrag so vor, als ob du chronisch immer die Schuld bei anderen suchst und du auch nicht gerade sehr kooperativ warst/bist(?).

    Deswegen der Beitrag

  • Dann helfe ich Ihnen Mal auf die Sprünge Herr Hagemann, Sie haben Herrn Bohannon an der Ausfahrt ins Auenland angehalten und belehrt, in der zu diesem Zeitpunkt ein verunfalltes (und verkäfertes) Taxi die Ausfahrt blockierte, welches von mir und den beiden Taxifahrer, die gerade unterwegs zum CC Autohaus waren repariert wurde. Als zwei Herren vom RAC über die Autobahn kommend an der Unfallstelle eintrafen, das Eintreffen dieser beiden RAC Mitarbeiter geriet dem verunfallten Fahrer zum Vorteil - da sein Fahrzeug repariert wurden - Herrn Bohannon der mit seinem Fahrzeug hinter mir unterwegs war allerdings zum Nachteil, da er, wie ich mich meine sehr genau zu errinnern, Ihnen erklärt hat, er habe auf Grund eines gewagten Einscherrmanövers des RAC Fahrzeugs und der Tatsache einer sehr schlingernden fahrweise (rubberbanding) auf die linke Spur wechseln und dort verbleiben müssen um einem weiteren Unfall vorzubeugen.


    [OFFTOPIC]

    Ich verweise jetzt Mal darauf, dass dies hier explizit als RP Forum getagt ist...